Presseberichte 

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Kirchenbote Oktober 2018

 Zurück aus dem Mutterschaftsurlaub

Katja Maier Sozialdiakonin Frenkendorf Füllinsdorf

Es kommt mir vor, als wäre es erst gestern gewesen, als am 13. April 2018 unsere Tochter zur Welt kam und mein Mutterschaftsurlaub begann. Statt irgendwelche mitternächtliche WhatsApp-Nachrichten von Jugendlichen zu beantworten, durfte ich nun in der Nacht für meine Tochter aufstehen. Ein grosser Unterschied zur Arbeit. Mit zwei, drei Sätzen per WhatsApp waren die Probleme der Jugendlichen meist gelöst oder so weit angegangen, dass man sie bei Tageslicht fertig lösen konnte. Die Probleme meiner Tochter jedoch mussten sofort gelöst werden. Und noch schlimmer, ich verstand sie zu Beginn einfach nicht und löste diverse mögliche Probleme, vom Wechseln trockener Windeln, übers Stillen eines satten Kindes oder vermeintlichem in den Schlaf singen, was die Partylaune jedoch nur noch mehr steigerte. Mittlerweile sind wir ein eingespieltes Team und verstehen uns immer besser. Nun ist mein Mutterschaftsurlaub schon vorbei und ich bin wieder zurück. Ich freue mich, dass ich mein Pensum als Sozialdiakonin in unserer Kirchgemeinde auf 40 Prozent reduzieren konnte, um weiterhin mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, somit aber auch genügend Zeit für meine Familie habe. Mit Lea Zobrist als Stellenpartnerin werden wir die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit in der Kirchgemeinde weiterführen und ich freue mich auf eine tolle Zusammenarbeit. 
KATJA MAIER Kirchgemeinde Frenkendorf - Füllinsdorf 

Refbl aktuell 2018-03

Kinder-Erlebnisland am Dorffest Lausen

Strahlende Gesichter im Kinder-Erlebnisland 

Es wurde geklettert, gemalt, gehüpft und gespielt, dass es nur so eine Freude war.
Hunderte Kinder konnten sich während des Lausener Dorffestes im Kinder-ErlebnisLand
so richtig austoben. Die Eltern warteten und plauderten währenddessen gemütlich bei
Kaffee und Kuchen im Zelt nebenan. Nicht selten stand ihr Sprössling plötzlich mit einem
bunt bemalten Gesicht vor ihnen, sodass sie ihn kaum wiedererkannten. Ermöglicht hat
das Spass- und Spielangebot auf dem Sportplatz hinter der Schule eine Zusammenarbeit
der Reformierten Kirchgemeinde und der Freien Missionsgemeinde (FMG) Lausen. Die
beiden Gemeinden kooperieren auch bei den jährlichen Spieltagen auf dem Schulgelände
miteinander, und konnten so bereits auf einige Erfahrung zurückgreifen. Knapp 80
HelferInnen aus den beiden Gemeinden bauten die verschiedenen Stationen wie
Hüpfburg, Kletterwand, Schminken und Geschichtenzelt auf und betreuten die Kinder bei
den Aktivitäten. Zahlreiche Personen spendeten zudem selbstgebackene Kuchen. Durch
das grosse freiwillige Engagement und die Unterstützung der Sponsoren konnte das
Kinder-Erlebnisland den Familien gratis zur Verfügung gestellt werden. Dazu brauchte es
auch die Zustimmung des DorffestOKs, wofür das Kernteam Sozialdiakon Marco
Schällmann, Mirjam Strübin und Rahel Plattner von der Kirchgemeinde, sowie Regula
Havener von der FMG, sehr dankbar waren. Viele lachende, fröhliche Kindergesichter
haben bestätigt: Ein wirklich gelungenes Angebot.
Am Sonntagmorgen feierten die beiden Gemeinden zusammen mit der Katholischen
Pfarrei einen ökumenischen Gottesdienst auf dem Schulhausplatz. Die „Stepping
Stompers“ umrahmten den festlichen Anlass schwungvoll mit Gospels und Spirituals, die
zum Mitklatschen einluden. Die Kollekte von knapp 1700 Franken geht an das Projekt
„Lausener Tafel Plus“, ebenfalls eine Kooperation der Reformierten Kirche und der FMG.
Das Projekt unterstützt hilfsbedürftige EinwohnerInnen, MigrantInnen und
SozialhilfebezügerInnen durch

Refbl-aktuell 2018-03

Neue sozialdiakonische Mitarbeiterinnen

Sonja Gassmann arbeitet seit August in der Reformierten Kirche Allschwil–Schönenbuch

Sie ist im Bereich der Kinder- und Familienarbeit tätig. Sonja Gassmann studierte Religionspädagogik und ist beruflich bislang immer in der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Religionspädagogik tätig gewesen. Dabei hat sie sowohl reformierte sowie katholische Kirche, den Kanton Zürich und den Kanton Aargau kennen gelernt. Sehr gern entwickelt sie neue Ideen im Team und ist mit grosser Freude dabei, diese umzusetzen. Am liebsten arbeitet sie mit Kindern und beschreibt dies wie folgt: „Kinder sind sehr offen und ehrlich, es macht Spass mit ihnen auf Augenhöhe zu sein, ihre Vorstellungen von Gott zu hören, mit ihnen zu theologisieren, Fragen aufzuwerfen und gemeinsam versuchen, Antworten zu finden – oder auch auszuhalten, dass es keine endgültigen oder richtigen und falschen Antworten gibt.“
Dies erlebt Sonja auch mit ihren zwei eigenen Kindern. Mit ihnen und ihrem Mann lebt sie in Rheinfelden. 

Tobias Schmitt  ist seit August in Binningen-Bottmingen tätig. 

Tobias ist seit August in Binningen-Bottmingen im Bereich der Kinder- und Familienarbeit tätig. Tobias Schmitt hat nach seiner kaufmännischen Ausbildung diesen Beruf bald verlassen und in vielen sozialen Institutionen gearbeitet. Kirchliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist ihm zudem durch jahrelange Freiwilligenarbeit bekannt.  

Tobias Schmitt möchte für Kinder und Jugendliche Ansprechperson in unterschiedlichen Lebenssituationen sein und sozialdiakonisches Handeln der Kirche erfahrbar werden lassen. 

Was gehört sonst noch zu Tobias? Er gibt Auskunft: „Ich bin musikalisch unterwegs und schreibe gern Songtexte. Wichtig sind mir meine Familie und Freunde als Ansprechpersonen. Einen besonderen Platz in meinem Herzen hat meine Verlobte.“ 

Wir wünschen Sonja und Tobias weiterhin ein gutes Ankommen an ihren neuen Wirkungsstätten. Auf Begegnungen und den Austausch im Diakoniekonvent freuen wir uns. 

Kirchenbote September 2018

 Freiwillig mitarbeiten? Ja, klar! 

«Ich habe mich freiwillig engagiert, weil Elara und Adrian auch dabei waren und weil ich Spass habe, mit Kindern etwas zu unternehmen.» (Julian, 15) 
 
Während der Waldtage haben sieben engagierte Jugendliche das Programm für die Kinder vorbereitet und durchgeführt und haben Erfahrungen gesammelt als Jungleiterinnen und Jungleiter. Ich habe sie anschliessend gefragt, was ihre Motivation war, in ihrer Freizeit als Freiwillige tätig zu sein. Ich stelle diese Frage bewusst, da ich selbst immer sehr viel mitnehmen konnte aus solchen Erfahrungen. Einerseits ist es das Abtauchen in einen Mikrokosmos, wo ich mich selbst in verschiedenen Rollen erlebe. Eine Erfahrung, die mich als Person stark geprägt hat. Andererseits sind es bereichernde Kontakte mit Menschen, was in einer stark digitalisierten Welt immer mehr Wert erhält. Der direkte Austausch mit Personen, welche ich sonst im Alltag vielleicht nicht kennen gelernt hätte. «Die letzten Waldtage sind mir so positiv in Erinnerung geblieben, dass ich es noch mal machen wollte.» (Elara, 15). Viele Menschen erinnern sich noch ganz genau an ihre erste Tätigkeit als Freiwillige. Sie beschreiben Düfte und konkrete Begegnungen mit anderen Menschen sowie das Wissen, etwas Gutes zu tun. Manchmal sind es aber auch schwierige Situationen und die Grenzerfahrungen, welche einen am meisten wachsen lassen. Wer sich freiwillig engagiert, lässt sich immer auch auf eine Herausforderung ein. Nach einem Freiwilligeneinsatz ist man oft als Person gestärkt und kann stolz darauf zurückblicken. Freundschaften entstehen und auch für die berufliche Zukunft erönet einem das freiwillige Engagement Türen. Ich bin überzeugt, dass die Motivation, sich zu engagieren, bei verschiedenen Generationen gar nicht so unterschiedlich aussieht. Zuletzt bringt Sara (14) den wohl wichtigsten Motivationsfaktor auf den Punkt: «Es hat einfach mega Spass gemacht!» 


Sonja Roth Jugendarbeiterin Kirchgemeinde Oberwil - Therwil - Ettingegn

Kirchenbote Juni 2018

Ein Hoch auf unsere Väter!

 
Im Rahmen unseres jährlichen Gemeindefestes feiern wir dieses Jahr bereits zum dritten Mal den Vätersonntag. Was für ein wichtiger Anlass!

Väter verdienen es, dass wir sie zumindest einmal im Jahr in den Mittelpunkt stellen. Sie machen in ihrem Alltag und in ihren Familien einen tollen und unersetzbaren Job! Väter üben tagtäglich den Spagat zwischen Beruf und Familie. Dies ist eine Herausforderung, für die es viel Weisheit und Kraft

braucht!

Als Leitgedanke dient uns dieses Jahr das Thema "Zirkus". Dieses bietet zum Alltag eines Vaters viele Parallelen: 

Habe ich die richtige Balance? 

Riskiere ich zu viel? Wo überfordere ich mich und muss zu meinen Grenzen stehen? 

Wo ist etwas in Schieflage und droht aus dem Gleichgewicht zu geraten?


Zu diesen und ähnlichen Fragen werden wir einige Väter zu Wort kommen lassen. Sie werden uns an ihren Freuden und Heraus-forderungen teilhaben lassen.


Wir freuen uns über alle Besucher und Besucherinnen, die am 10. Juni um 10.15 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus dabei sind uns mit uns einen bunten Sonntag voller Überraschungen und Inspiration geniessen!


Annina Liechty  Sozialdiakonin Kirchgemeinde Münchenstein

Muttertag 2018

Meine lieben Mamis vom "Offenen Treff"

Ich habe das Vorrecht mit vielen von euch schon einige Zeit unterwegs zu sein. Vielen Dank,

dass ihr mich ein Stück weit an eurem Alltag teilhaben lasst!

Da gibt es das Aufstehen in den unzählig durchwachten Nächte.

Da gibt es "das-am-Bett-Sitzen" bei der nicht enden wollenden Grippewelle.

Da gibt es die Fahrten nachts um 3 Uhr auf den Notfall.

Da gibt es die Beruhigungsversuche bei den Tobsuchtsanfälle auf dem Weg zum nächsten

Termin.

Da gibt es die vielen Stunden bei den Wäschebergen, die nicht abnehmen wollen.

Da gibt es die unzähligen Putzaktionen während einem Magen-Darm-Infekt.

Da gibt es die ermutigenden Worte, auch wenn man selber keine Kraft mehr hat.

Heute ist der Tag, an dem ich euch für all das einen grossen Blumenstrauss überreichen

möchte!

Ihr seid einfach grossartig und euer Handeln ist unbeschreiblich wertvoll!

Ihr seid wahre Heldinnen des Alltags!!


Annina Liechty (Sozialdiakonin) Kirchgemeinde Münchenstein

Kirchenbote Juni 2018

Studienurlaub Bibliodrama

  

Nun bin ich seit 10 Jahren als Sozialdiakon in der KG OTE (im Bereich Kinder- und Jugendarbeit) tätig und beziehe mein Studienurlaub. Ab dem 26. Mai werde ich mich für 6 Wochen dem Thema Bibliodrama widmen. Religionsunterricht werde ich weiterhin erteilen. 

Bibliodrama ist eine kreativ darstellende Zugangsweise zu den biblischen Texten und gleichzeitig zur eigenen Persönlichkeit. Die Mitspieler übernehmen Rollen und agieren diese in improvisierendem Spiel in der Gruppe.


Ich hatte schon bibliodramatische Erfahrungen am Kloster Wislikofen gesammelt. Als Grundlage diente die Textstelle aus der Apostelgeschichte 3, 1-11: Die Jünger Petrus und Johannes treten in die Fussstapfen Jesu  und heilen in seinem Namen. Ich übernahm die Rolle Jesu. Ich beobachte meine Jünger wie ein Vater, der seine Kinder zum 1. Mal alleine in den Kindergarten gehen lässt. Ein gewisser Stolz in sich tragend, aber auch ein wenig ängstlich. «Schaffen sie es? Bin ich nun nicht mehr nützlich?» Ich ging zu den Jüngern hin um in ihrer Nähe zu sein. «Du bist nicht anwesend, Jesus!», ruft der Spielleiter mir zu. Die Anregung scheucht mich erst an den Rand, danach gehe ich aber doch zurück und sage: «Doch, im Geiste bin ich anwesend!»


Was mir besonders an dieser Art gefällt, ist der Moralfreie Raum, wo alle Meinungen Platz finden. 

Ich freue mich in der Weiterbildung mehr aus der Bibel schöpfen zu können und meine Kenntnisse aus der Improvisation anzuwenden. Ich freue mich auf Begegnungen, Erlebnisse und neue Erkenntnisse welche ich auch in meine Arbeit einfliessen lassen kann.


Adrian Moor Sozialdiakon, Kirchgemeinde Oberwil Therwil Ettingen

Refbl-aktuell 2018-02

Neue sozialdiakonische Mitarbeiterinnen

Im letzten Diakoniekonvent konnten wir Lea Zobrist und Sonja Roth begrüssen. 

Sie sind neue Mitarbeiterinnen in Frenkendorf- Füllinsdorf sowie Oberwil-Therwil-Ettingen. 

Beide haben gemeinsam eine Ausbildung zur soziokulturellen Animatorin 

(Hochschule Luzern, Soziale Arbeit) absolviert und kennen sich daher. 

Lea Zobrist - Ref. Kirchgemeinde Frenkendorf-Füllinsdorf

Lea Zobrist arbeitet in der Kirchgemeinde Frenkendorf-Füllinsdorf als Jugendarbeiterin. 

Lea möchte für Kinder und Jugendliche einen Ort bieten, wo sie sich selber sein können, Beziehung erleben, Grenzen erfahren und eine Anlaufstelle für ihre Sorgen finden. Sie bringt Geduld und Einfühlungsvermögen mit und möchte damit spannende und tiefe Beziehungen aufbauen. Und vieles ist Lea noch wichtig: Das Weltgeschehen, Kreativität (Basteln, mit Ton arbeiten), Lesen, Wandern, Garten, Tiere und Natur. Und natürlich ihre Familie.


Über Lea sagt Sonja Roth: „Lea setzt sich für Menschen ein, engagiert sich für wirkungsvolle Projekte mit grosser Perspektive. Sie schafft nachhaltig.“

Sonja Roth - Ref. Kirchgemeinde Oberwil Therwil Ettingen

Sonja Roth arbeitet in Oberwil-Therwil-Ettingen als Jugendarbeiterin. 

Sonja ist eine Frau für Projekte, die sich ganz an aktuellen Bedürfnissen der Jugendlichen orientieren sollen. Sonja versteht sich in Freizeit und Beruf auch als Musikerin, ganz speziell als Klangkünstlerin. Die Klänge unter anderem von Gitarre und Klarinette gehören zu Sonja und werden ihre Arbeit begleiten. Mit ihrer Arbeit möchte Sonja zu einer Gesellschaft beitragen, in der das Zuhören & soziale Handeln gelebt wird. 


Über Sonja sagt Lea Zobrist: „Sonja ist für mich ein sehr positiver Mensch, immer voller Ideen, quirlig und spontan.“

2018-04 Kirchenbote

 Interview Lukas Michel und Raphael Bachmann 

Kirchgemeinde Arisdorf Giebenach Hersberg

Lukas Michel (rechts auf dem Bild) und Raphael Bachmann gestalten den Konfirmandenunterricht gemeinsam. 

Lukas Michel und Raphael Bachmann, wie erlebt ihr die Zusammenarbeit in der Kirchgemeinde Arisdorf-Giebenach - Hersberg? 

Lukas Michel: Die Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern erlebe ich als sehr konstruktiv und gewinnbringend. Insbesondere zwischen Sonja Wieland, Raphael Bachmann und mir besteht eine sehr enge und positive Kooperation. Ich weiss aus meiner bisherigen Erfahrung von verschiedenen Kirchgemeinden her, dass das nicht selbstverständlich ist und auch ganz anders aussehen kann. 

Raphael Bachmann: Durch das grosse Vertrauen der Kirchenpflege zu uns als Mitarbeitende erlebe ich ein sich öžnendes Feld, in dem wir uns als Mitarbeiter mit unseren Gaben entfalten können. Ich erlebe ein gemeinsames Anliegen von allen Mitarbeitern, den Glauben an Gott und das Leben in der Kirche in vielseitiger Weise einzubringen und auszudrücken. 

Wie siehst du die anderen Positionen wie Pfarrer, Sozialdiakon, Sigrist, Kirchenpflege, Katechetin etc.? 

Lukas Michel: Gott hat unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeitsprofilen nebeneinander eingesetzt, damit sie sich untereinander ergänzen und gegenseitig bereichern, so wie das spannende Bild in 1. Korinther 12 von der Gemeinde als Körper mit verschiedenen Teilen: «Denn wie der Leib einer ist und hat doch viele Glieder, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. (...) Wenn nun der Fuss spräche: Ich bin keine Hand, darum gehöre ich nicht zum Leib!, gehört er deshalb etwa nicht zum Leib?» Wenn alle das tun, was sie am besten können, stärken sie so das Ganze. Ich wäre zum Beispiel ein ganz furchtbarer Organist. Das macht aber nichts. Wenn ich mit unseren tollen Organisten zusammenarbeite, entsteht etwas Gutes. 

Raphael Bachmann: Martin Stingelin, der Kirchenratspräsident, sagte mir in einem persönlichen Gespräch, dass wir Mitarbeiter der Kirche unterschiedliche Funktionen haben, aber eine gleichwertige Gewichtung leben sollen. Ich bin sehr dankbar und staune, dass ich zurzeit in Arisdorf-GiebenachHersberg genau diese Aussage erleben darf. Durch den persönlichen Kontakt untereinander, den ich freundschaftlich und wohlwollend erlebe, entsteht auch eine gute Übereinkunft, wer mit welchen Stärken und Schwächen sich einbringt und auch getragen werden kann. So sollen die Positionen und Funktionen einander ergänzen. 

Wo siehst du Klärungsmöglichkeiten, welche im Prozess vom nächsten Jahr in der Zusammenarbeit entstehen können? 

Lukas Michel: Eine Kirchgemeinde braucht Kontinuität und Verlässlichkeit. Unsere Kirchgemeinde muss herausfinden, in welcher Konstellation sie ihre Mitarbeiter aufstellen will und diese dann für eine längere Perspektive in dieser Form beauftragen. Wenn über Jahre hinweg zuverlässig immer wieder dieselben Leute die Gottesdienste gestalten, bin ich auch überzeugt, dass es uns gelingt, in unseren Gottesdiensten wieder mehr Teilnehmer anzuziehen. 

Raphael Bachmann: Sobald die Dörfer die Kirche wieder besser kennen und spüren, dass die Kirche für die Menschen ist, wächst das Vertrauen. Ich bin guter Hožnung, dass wir gemeinsam mit den politischen Gemeinden und den Vereinen gute Impulse für das Miteinander in den Dorfgemeinschaften einbringen können. Wir wollen, dass der Teamgedanke in einem Jahr nicht nur bei uns in der Kirchenlandschaft stärker wird, sondern auch bewusster in den Dorfgemeinschaften wahrgenommen wird. 

 

 Refbl-aktuell  2017-04

Beauftragungsgottesdienst für Sozialdiakoninnen und Sozialdiakone

 

«Sich an Gott zu freuen, ist wie eine Impfung gegen Frust»

Am Sonntag, 24. September 2017, wurden Raphael Bachmann, Regula Kestner, Ma-

nuela Schällmann und Marco Schällmann als Sozialdiakonin, resp. Sozialdiakon be-

auftragt. Der öffentliche Beauftragungsgottesdienst fand in der Stadtkirche Liestal statt

und drehte sich rund um das Thema Freude: Vorfreude, Freude über die kleinen Dinge

des Lebens, Freude am Dienst für die Mitmenschen, aber vor allem auch Freude an

Gott.

 

Die neuen Sozialdiakoninnen und Sozialdiakone, umrahmt von Mitwirkenden am Beauftragungsgottesdienst 

(vlnr): Burkhard Wittig, Vorstand Baselbieter Diakoniekonvent; Cornelia Hof, Vizepräsidentin des Kirchenrats; die neuen Sozialdiakoninnen und Sozialdiakone Regula Kestner, Manuela und Marco Schällmann sowie Raphael Bachmann; Kirchenratspräsident Pfarrer Martin Stingelin; Juliana Dietze, ehemalige Präsidentin Baselbieter Diakoniekonvent.

 

 Refbl-aktuell  2017-03

 Fachstelle Jugendarbeit - FaJu 

 

Spirituelle Erlebnisse im Lager Wird im FaJu-Lager gebetet? Müssen wir eine Bibel mitnehmen? Diese Anfragen (manchmal auch skeptisch oder vorwurfsvoll geäussert) von Eltern, die ihre Kinder in ein von der Kirche getragenes Lager schicken möchten, hören wir oft - und ebenso oft kommt die Frage nach der «Dosis der Christlichkeit» in unseren Lagern bei internen Diskussionen auf. Sind wir nicht schon aufgrund der Tatsache, dass wir als kirchlicher Träger Kinder- und Jugendlager anbieten, dazu verpflichtet, den Glauben zu thematisieren und wenn möglich auch zu vermitteln? Oder verbietet uns die Tatsache, dass wir als Fachstelle für Jugendarbeit diese Lager überwiegend mit Geldern vom Kanton finanzieren und diese bewusst für alle offen ausschreiben im Gegenteil, uns explizit mit dem christlichen Glauben auseinanderzusetzen? Diesem Themenkreis haben sich Amtspflege und Team der FaJu in einer Retraite gewidmet. Dabei war nicht nur die Frage nach dem Was und Wieviel, sondern auch die Frage, welche persönlichen Zugänge zum Glauben unterschiedliche Leitungspersonen haben und finden, von Bedeutung. Die Leitungsteams von FaJu-Lagern bestehen überwiegend aus Freiwilligen. Aus den Ergebnissen der Retraite ist nun eine Sammlung spiritueller Impulse entstanden, die verschiedene Zugänge mit unterschiedlich hoher «Eintrittsschwelle» anbietet: Von einfachen Tischritualen bis zur Taizé-Andacht, von Gebeten und christlichen Liedern bis zu Spielen zu Themen wie Achtsamkeit oder Gemeinschaftssinn. Der Leitfaden bietet einen Fundus, der neugierig machen und zum Ausprobieren und Weiterführen anregen soll. Die FaJu wird die spirituellen Impulse in ihren «Leitfaden fürs Lagerleiten» aufnehmen und auch ihre Leitenden entsprechend einführen. Die «Spirituellen Impulse für (FaJu)-Lager» sollen aber auch allen Kirchgemeinden und sonstigen Interessierten für ihre Lagerarbeit zur Verfügung stehen. Ab sofort steht der Leitfaden auf der Website der FaJu zum Download bereit. Am selben Ort befindet sich die Bestellliste  für Material, das allen Kirchgemeinden kostenlos zur Verfügung steht. Darin sind allenfalls benötigte Materialien oder Liederbücher zu finden. 

Alles zu finden unter: www.faju.ch > Downloads 

 Refbl-aktuell  2017-02

  Stabübergabe im Präsidium 

 

Juliana Dietze

Persönlich 

Juliana Dietze (42), ledig, 2 Kinder (alleinerziehend), Sozialdiakonin in der Kirchgemeinde Binningen-Bottmingen (70 %) 

Das ist mir wichtig… den Willen, das Warum des Anderen erkennen 

Liebste Bibelstelle… der Moment, wo Zachäus entscheidet, vom Baum zu klettern 

Das mag ich gar nicht… meine Ungeduld 

Ich bewundere… Mut, Klarheit, Sensibilität, Humor 

Das macht mich glücklich… Menschen wahrhaftig bzw. authentisch begegnen, Menschen gross denken, befähigen und ihnen alles zutrauen 

Ausbildung und beruflicher Werdegang 

Juliana Dietze studierte nach dem Abitur Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Leipzig. Danach absolvierte sie ein Studium der Gemeindediakonie und Religionspädagogik und einen Aufbaustudiengang zur Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin an der Evangelischen Hochschule Freiburg. Von 2005 bis 2015 war sie Sozialdiakonin in der Kirchgemeinde Münchenstein. Seit 2015 ist sie als Sozialdiakonin mit dem Schwerpunkt Jugendseelsorge in der Kirchgemeinde Binningen-Bottmingen angestellt.

Marco Schällmann

Persönlich 

Marco Schällmann (26), verheiratet, Sozialdiakon in der Kirchgemeinde Lausen (70%)

Liebste Bibelstelle… Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein. 1 Mose 12,2 

Auf meinem Nachttisch liegt… Der guet Bricht uf Baselbieterdütsch 

Da kann ich richtig abschalten… Motorrad-Tour 

Das ärgert mich… Unehrlichkeit 

Ich bewundere… Menschen, die nicht aufgeben 

Das ist mir wichtig… Nachhaltigkeit 

Ausbildung und beruflicher Werdegang 

Marco Schällmann absolvierte die FMS mit Fachmatur Soziales und schloss spä- ter das TDS in Aarau ab. Erste Berufserfahrungen sammelte er beim Jugendsozialwerk und bei den Robi-Spiel-Aktionen in Basel. Er ist seit 2013 als Sozialdiakon bei der Kirchgemeinde Lausen angestellt mit Schwerpunkt Kinder/Jugend/Familie/Migration. 2016 machte er eine Weiterbildung zum Fachoffizier des Psychologisch-pädagogischen Dienstes der Armee.  


 

nachgefragt... 

Juliana, du hattest während sieben Jahren das Präsidium des Diakoniekonvents inne. Was hat dich motiviert? 

Juliana Dietze (JD): Ich sah mich sehr gut platziert in der ERK BL und hatte Freiraum, Neues anzustossen. Man wird ernst genommen und gehört. Beispielsweise beim Thema Stellung der kirchlichen Mitarbeitenden vor einigen Jahren. Es interessiert, was die einzelnen Berufsgruppen zu sagen haben. Ich habe ja in der Badischen Kirche meine Ausbildung gemacht. Da herrscht ein ganz anderes hierarchisches Gefüge. Hier sind wir basisorientiert, man lebt vom Prinzip der Gemeinschaft. Wir lauschen, dienen, handeln: Das ist sehr diakonisch. Das gilt auf allen Ebenen – national, kantonal und lokal. 

Warum gibst Du jetzt Dein Amt ab? 

JD: Ich habe das Gefühl, Personen prägen Landschaften. Das kann gut sein, aber es schadet auch nicht, wenn es Veränderungen gibt. Und mit dem Ende der Amtsperiode des Kirchenrats ist für mich ein guter Zeitpunkt gekommen, den Stab weiterzugeben. 

Marco, was hat dich dazu bewogen, den Stab zu übernehmen?

Marco Schällmann (MSch): Ich fühle mich sehr wohl und daheim in der Reformierten Kirche. Nach dem Abschluss der Ausbildung habe ich mich bald auch kantonal im Vorstand des Konvents engagiert. Kirche ist für mich eine zukunftsträchtige Institution, in die ich mich investieren möchte. Und Diakonie ist mir ein zentrales Anliegen. 

Es gibt ja nicht nur den Diakoniekonvent. Ihr arbeitet beide als Sozialdiakonin, bzw. Sozialdiakon in einer Kirchgemeinde. Was begeistert euch an eurer Arbeit? 

MSch: Gemeinsam mit Menschen einen Weg gehen. Als Kirche dürfen wir Menschen von Anfang bis Ende begleiten. Von der Taufe bis zum Tod, im Kindesalter, als junge Erwachsene, als Familie oder als Senioren. Ich kann Stütze sein, aber wir können auch voneinander lernen. 

JD: Es ist zum Teil so, wie wenn ein Samen im Boden aufgeht. Es braucht Zeit, bis etwas greift. Man darf mitwachsen. Ich sehe mich aber nicht als Gärtnerin, ich bin ja nicht die Machende. Gott ist am Werk. Ich muss nicht alles alleine machen. Ich fühle mich gesegnet und das ist für mich auch ein wesentlicher Unterschied zur Sozialarbeit. Ich kann abgeben und Kraft ziehen. 

 « Die Arbeit wird immer mehr interreligiös.»

Was sind die Hauptschwerpunkte eurer Arbeit? 

MSch: Meine Hauptschwerpunkte liegen bei der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit sowie beim Thema Migration. Wir haben einen Jugend- und einen TeenagerTreff und organisieren Jugendgottesdienste. Ich gebe Reliunterricht und begleite den Konfunterricht. Die Migrationsarbeit befindet sich noch im Aufbau. Zudem kümmere ich mich um die Anlässe für angestellte und ehrenamtliche Mitarbeitende der Kirchgemeinde Lausen. 

JD: Ich bin zu 70 Prozent in der Jugendseelsorge in der Kirchgemeinde BinningenBottmingen angestellt. Jugendgottesdienste und Konf-Begleitung gehören genauso dazu wie Schulseelsorge, Elternbegleitung, Ausbildungsbegleitung, Coaching und Freiwilligen-Schulung. Die Begleitun heute mit Jugendlichen findet auf allen Kanä- len statt, also nicht nur von Angesicht zu Angesicht sondern auch über WhatsApp, Snapchat etc. Aber immer persönlich. Ich begleite, bestärke, schiebe, traue zu und ermutige. 

Arbeitet ihr ökumenisch? 

JD: Ausser im Konfunterricht machen wir in Bi-Bo fast alles ökumenisch, wenn nicht sogar interkonfessionell. Das ist auch für die Dorfgemeinschaft gut. Ich denke, für die Kirche der Zukunft ist die Konfession nicht so wichtig und gegenständlich. Es geht um das eingebettet und beheimatet Sein in eine (christliche) Gemeinschaft. Ich habe eine tolle katholische Kollegin, da funktioniert die Zusammenarbeit sehr gut. In den gemeinsamen Jugendgottesdiensten lassen wir die Jugendlichen ihre Rituale selbst gestalten und die Symbolik nutzen, die ihnen zusagt. 

MSch: In Jesus Christus sind wir alle eins. In Lausen arbeiten wir mehr mit der Freien Missionsgemeinde zusammen und machen mit in der Jugendallianz. Mit der römisch-katholischen Kirche haben wir weniger Berührungspunkte, da es keine katholische Ortsgemeinde gibt in Lausen. Auch der Reliunterricht findet konfessionell statt, wir sind aber immer im Austausch.  

So haben wir beispielsweise 50 Prozent Muslime und Aleviten in unserem Teenagertreff. Und ich begegne auch mal der Aussage «Ich bin Alevit und reformiert». 

JD: Wir haben auch Aleviten bei uns im Konfunterricht. Da geht es um Gemeinschaft. Aber das braucht eine gute Elternbegleitung. Wir müssen Vertrauen aufbauen, damit dies überhaupt möglich ist. Meine katholische Kollegin gibt ihre Stelle auf und in der Übergangsphase stehe ich auch den Ministranten und Firmlingen als Ansprechperson zur Verfügung. 

Nun zurück zum Diakoniekonvent: Marco, wie bist du in dein neues Amt gestartet? 

MSch: Gut. Ich geniesse die Vernetzung und den Austausch. Ich war am Präsidientreffen, an der Fachstellentagung und an der Synode und komme langsam in die Arbeit rein. 

Was sind Aufgaben des Diakoniekonvents? 

JD: Der Vorstand trägt vieles gemeinsam. Wir setzen uns mit der Diakoniewissenschaft auseinander, vernetzen uns auf nationaler Ebene, bieten aber auch Mentoring und kollegiale Beratung an. Vieles ist bei den Sozialdiakoninnen und Sozialdiakonen noch nicht so standardisiert wie bei den Pfarrpersonen. Das neue Berufsbild gibt es beispielsweise erst seit 2009 schweizweit. Da müssen wir auch Klärung schaffen und unsere Perspektive reinbringen. 

MSch: Wichtig ist sicher auch die berufspolitische Arbeit. Wir bringen die Interessen des Berufsverbands 

ein. 

Wie profitieren die Kirchgemeinden von der Arbeit des Diakoniekonvents? 

JD: Wir beraten beispielsweise vor Anstellungen, geben Auskunft bei Anfragen zu Aus- und Weiterbildung oder den nötigen Zusatzqualifikationen. Wir überprüfen das Zulassungsverfahren zum Sozialdiakon, zur Sozialdiakonin (Ausbildungs- überprüfung). Man kann sich wirklich ungeniert bei uns melden. 

MSch: Der Diakoniekonvent ist ja ein Ort der Vernetzung. Davon profitieren auch die Kirchgemeinden. Es herrscht ein kollegiales Miteinander. Wir tauschen Ideen aus, können Synergien schaffen und Ressourcen sparen. Es gibt Kolleginnen und Kollegen, die stark sind in der Theaterpädagogik, andere bei Kleinkinderthemen, und wieder andere bei der Jugendseelsorge. Man kann Infos einholen oder Ideen übernehmen. Wir müssen ja nicht alle alles neu erfinden. 

Welche Themen werden den Bereich Diakonie demnächst beschäftigen? 

MSch: Die Themen Migration und Flüchtlinge bleiben wichtige diakonische Aufgaben. Wo sieht sich die Kirche dabei? Übernimmt sie die Anwaltschaft für diese Themen? 

JD: Es gibt eine klaffende Schere zwischen Arm und Reich. Wir müssen bei den Menschen sein. Zum Beispiel bei den Familien, die keinen Wohnraum finden. 

Wie können wir als Kirche helfen, ohne dabei übergriffig oder bevormundend zu sein? 

MSch: Wir können abfedern und eine Hilfe auf Augenhöhe anbieten. Das ist unsere Aufgabe, auch im Unterschied zu den staatlichen Ämtern. Ich denke, die Kirche muss wieder vermehrt zu einer Kirche von unten werden. Aktuell ist sie eher eine Kirche des Mittelstands. 

 «Ich begleite, bestärke, schiebe, traue zu und ermutige»  

JD: Ein ganz anderes Thema, das mich beschäftigt, ist der Mangel an qualifizierten Sozialdiakoninnen und Sozialdiakonen. Vom Pfarrmangel sprechen wir ja schon eine Weile, aber dass es dies auch auf der SD-Seite gibt, ist nicht bekannt. Nur etwa knapp 20 Personen schliessen pro Jahr eine sozialdiakonische Ausbildung ab. Das ist für die Deutschschweiz zu wenig. Und das spüren wir bei den Einstellungen. Da werden dann ganz andere Berufsgruppen eingestellt ohne theologische Ausbildung. Eine Nach-qualifizierung ist zum Teil fast unmöglich. Da werden wir doch als Berufsgruppe nicht mehr ernst genommen. Das müssen wir im Auge behalten, die Ausbildung noch mehr unterstützen. Und ich wünsche mir auch, dass es, wie bei den Pfarrpersonen auch, eine kantonale Stellvertretungsliste gäbe. 

Auf welche künftigen Herausforderungen freust du dich nun, Juliana? 

JD: Ich werde auch weiterhin auf nationaler Ebene tätig sein und mich bei der Kommission Aus- und Weiterbildung engagieren. Fast 60 Prozent der im Kanton Angestellten benötigen eine Nachqualifizierung. Das braucht Begleitung. 

Und du, Marco? 

MSch: Aufs Loslegen. Ich freue mich darauf, neue Projekte anzustossen, was auch immer das denn sein mag. 

Juliana, was möchtest du Marco auf den Weg mitgeben 

JD: Lausche auf den Zeitgeist. Wir müssen den Glauben nicht machen. Gott trägt uns. Dazu passt der diakonische Segen: Du bist nie allein. 

 

 Refbl-aktuell  2017 - 01

 Medienkompetenz und Neubesetzung des Vorstandes

Gemeinsam mit Pfarrpersonen hat sich der Diakoniekonvent Baselland am 16. Februar zum Thema Medienkompetenz weitergebildet. Geleitet wurde der Workshop von Pascal Steck. Der zweistündige Kurs griff Themen rund um die sozialen Medien auf. Er zeigte unter anderem einen Überblick über diverse Plattformen (z.B. WhatsApp, Facebook, SnapChat, Instagram etc.), Trends und rechtliche Grundlagen. 
Im anschliessenden geschäftlichen Teil des Konvents wurde Marco Schällmann zum neunen Präsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Juliana Dietze an, die gemeinsam mit Barbara Strassmann aus dem Vorstand verabschiedet wurde. Weiterhin im Vorstand vertreten bleiben Burkhard Wittig und Adrian Moor.